Threema

Mit Threema können Textnachrichten, Bilder, Videos, der eigene Standort und Sprachnachrichten versandt sowie Sprach- und Videoanrufe getätigt werden. Unter Android und iOS können ab Version 2.4 Dateien beliebiger Art mit bis zu 50MB versendet werden. Seit Januar 2015 gibt es auch die Möglichkeit, Umfragen innerhalb einer Konversation oder im Gruppenchat durchzuführen. Threema Gateway ermöglicht Versenden selbst verschlüsselter Nachrichten. April 2018 wurde mit Threema Education eine preisvergünstigte Edition von Threema Work für Bildungseinrichtungen veröffentlicht.

Dies sei zur Verteilung „periodische Information“ an „größere Nutzergruppen“ gedacht und bilde mit den zwei anderen Produkten die Threema Business Solutions. Anfang 2019 gab Threema bekannt, dass die Schweizer Bundesbehörden Threema Work zur internen Kommunikation nutzen werden. Juni 2019 folgte die Bekanntgabe, dass Bosch Threema Work http://driversol.com/de/drivers/chesen/ benutzt. Ab April 2020 wurden Lizenzen für Lehrkräfte des Landes Baden-Württemberg kostenlos und freiwillig zur dienstlichen Kommunikation freigegeben.

Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Die auf dem Gerät gespeicherten Daten werden verschlüsselt gespeichert und können bei Android optional mit einem Passwort versehen werden. Außerdem kann das Backup ebenfalls auf einem eigenen Server, der WebDAV unterstützt, gespeichert werden. So kann es derzeit beispielsweise mit OwnCloud/Nextcloud oder mit einer inoffiziellen, quelloffenen Server-Implementierung in der Programmiersprache Rust genutzt werden.

Weblinks

Bei Gruppenchats wird die Nachricht für jeden Empfänger separat verschlüsselt und einzeln zugestellt. Die Threema-Server können dadurch weder nachvollziehen, welche Gruppen es gibt, noch wer Mitglied in einer Gruppe ist. Medien werden dagegen verschlüsselt einmalig auf die Threema-Server hochgeladen. Der symmetrische Schlüssel zum Entschlüsseln des Mediums wird danach wie eine normale Nachricht an alle Gruppenmitglieder verschickt, welche diese entschlüsseln, das Medium herunterladen und danach die Datei entschlüsseln. (Dies ist der offizielle Fork, wie auf der offiziellen Threema Gateway-Seite verlinkt, eine veraltete Version ist ebenfalls auf GitHub zu finden).

  • Juni 2021 hat Threema auf Twitter verkündet, dass sie jetzt über 10 Mio.
  • Außerdem können grundlegende Nutzungsstatistiken (Betriebssystemversion, Nutzeranzahl, …) angezeigt werden.
  • Sicherheit ist einer der Entwicklungsschwerpunkte von Threema.

Als Empfänger des Profilbildes kann der Nutzer ebenfalls entscheiden, ob die selbstgewählten Profilbilder angezeigt werden sollen oder nicht, wodurch – wie zuvor – die evtl. Eigens festgelegte Kontaktbilder benutzt werden. Durch Einscannen eines speziellen QR-Codes auf der Webseite wird eine sogenannte Sitzung erstellt, und der benutzte Webbrowser und Threema App verbinden sich über WebRTC/SaltyRTC miteinander. Durch WebRTC wird via ICE mit Threema-eigenen STUN- und TURN-Servern eine möglichst direkte Verbindung zwischen beiden Geräten hergestellt, d. H., befinden sich beide Geräte in demselben Netzwerk, werden die Daten nur in diesem Netzwerk ausgetauscht. Dazu wird SaltyRTC als Signalling-Protokoll und ein von Threema-betriebener SaltyRTC-Server als Signalling-Server eingesetzt, um Metadaten, die für den Verbindungsaufbau benötigt werden, auszutauschen.

Gruppenchat

Diese Version der App kann seit November 2016 auch über Reseller vertrieben werden. Threema bietet an, das eigene Adressbuch mit den Threema-Servern abzugleichen. Stimmt die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse eines Kontakts im Adressbuch mit der Threema-Datenbank überein, wird die Kontakt-ID automatisch in die Threema-Kontaktliste eingefügt. Wegen der geringen Anzahl der möglichen Zahlenkombinationen einer Telefonnummer kann die zu einer Prüfsumme gehörende Telefonnummer allerdings leicht per Brute-Force ermittelt werden. Adressbuchdaten werden laut dem Hersteller nur im Arbeitsspeicher des Servers gehalten und nach der Prüfung auf bekannte Kontakte wieder gelöscht.

Das Versenden der Nachrichten erfolgt über Schweizer Server des in der Schweiz ansässigen Herstellers Threema GmbH. Die Kommunikation zwischen den Threema-Servern und dem Endgerät ist zudem durch eine Transportverschlüsselung gesichert. August 2017 startete Threema einen öffentlichen Beta-Test für iOS und Android-Nutzer der App, mit dem VoIP-Anrufe ermöglicht werden. Zum Verbindungsaufbau werden dabei „normale“ Threema-Nachrichten benutzt, d. H., es wird nur die Threema-ID zur Identifizierung der Teilnehmer benutzt. Damit entfällt eine zwangsläufige Angabe der Telefonnummer, wie bei anderen Anbietern üblich.


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